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Aufnahme & Eingangsverfahren

In der Regel werden Menschen mit Behinderung in das Eingangsverfahren der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten GmbH aufgenommen. Es dauert vier bis zwölf Wochen. Aufgabe des Eingangsverfahrens ist es festzustellen, ob die Werkstatt für Sie die richtige Einrichtung zur Teilhabe und zur Eingliederung in das Arbeitsleben ist. In dieser Phase findet deshalb eine gezielte Eignungsdiagnostik statt, bei welcher Ihre Fähigkeiten, Kompetenzen und Neigungen erprobt und erfasst werden. Dadurch ermöglichen wir Ihnen eine berufliche Orientierung und Perspektive.

In diesem Rahmen gilt es, Folgendes gemeinsam zu erarbeiten:

  • Welche Werkstattbereiche und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für Sie in Frage kommen
  • Welche Kenntnisse und sozialen Kompetenzen Sie schon mitbringen
  • Ob es weitergehende Möglichkeiten innerhalb und außerhalb der Werkstatt zur Berufsförderung für Sie gibt
  • In welchen Bereichen Sie Hilfen, Unterstützung und Förderung zum Ausbau Ihrer Leistungsfähigkeit benötigen
  • Ob Ihnen unser Angebot zusagt

Die gewonnen Erkenntnisse fließen in einen ersten Eingliederungsplan ein, der richtungsweisende Aussagen über die Nah- und Fernziele für die zukünftige berufliche Entwicklungsplanung macht.

Personenkreis:

Das Angebot richtet sich an Menschen mit einer wesentlichen geistigen/ und oder psychischen Behinderung, die auf Grund dessen noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelbar sind. Diese können einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei einem Träger der beruflichen Rehabilitation stellen. Die Aufnahme in das Eingangsverfahren kann nach der Genehmigung des Antrages erfolgen. (Verweis/ Hyperlink auf Anmeldung).

In aller Regel können bei uns Menschen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Traunstein haben, aufgenommen werden. In einigen Fällen kommt es jedoch, auf speziellen Wunsch, auch zu Aufnahmen aus Nachbarlandkreisen.

Standort:

Die Zentrale für Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich befindet sich in der Nordwerkstatt, Bodelschwinghstraße 2, 83301 Traunreut.

Dort besteht im spezialisierten „ELAN-Bereich“ auch ein besonderes Angebot für Menschen, die ein Schädel-Hirn-Trauma erfahren haben.

Ansprechpartner:

Ulrike Reitelshöfer Julia Mayer
Pädagogische Gesamtleitung Pädagogischer Fachdienst
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