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Werkstattrat

Der Werkstattrat, bestehend aus gewählten Menschen mit Behinderung, nimmt regelmäßig an Besprechungen und wichtigen Entscheidungen teil. Zur Arbeit des Werkstattrats gehören z.B. Teilnahme an Einstellungsgesprächen von neuen Mitarbeitern, Mitarbeit bei Kontrolle der Einhaltung von Unfallverhütungsvorschriften innerhalb der Werkstätte sowie sonstige Verordnungen und Gesetze, Mitsprache bei Arbeitsplatzgestaltung und Verpflegung.
Der Werkstattrat ist Bindeglied zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten und hat auch Stimmrecht bei der Festlegung von Arbeitszeitenregelungen, Veränderungen im Lohnsystem sowie der Urlaubsregelung.

Der Werkstattrat hat folgende Aufgaben:

1. darüber zu wachen, dass die zugunsten der Werkstattbeschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen, Unfallverhütungsvorschriften und mit der Werkstatt getroffenen Vereinbarungen durchgeführt werden, vor allem, dass

a) die auf das besondere arbeitnehmerähnliche Rechtsverhältnis zwischen den Werkstattbeschäftigten und der Werkstatt anzuwendenden arbeitsrechtlichen Vorschriften und Grundsätze insbesondere über Beschäftigungszeit einschließlich Teilzeitbeschäftigung sowie der Erholungspausen und Zeiten der Teilnahme an Maßnahmen zur Erhaltung und Erhöhung der Leistungsfähigkeit und zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit des Werkstattbeschäftigten, Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Entgeltzahlung an Feiertagen, Mutterschutz, Elternzeit. Persönlichkeitsschutz und Haftungsbeschränkung,

b) die in dem besonderen arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis aufgrund der Fürsorgepflicht geltenden Mitwirkungs- und Beschwerderechte und

c) die Werkstattverträge von der Werkstatt beachtet werden;

2. Maßnahmen, die dem Betrieb der Werkstatt und den Werkstattbeschäftigten dienen, bei der Werkstatt zu beantragen;

3. Anregungen und Beschwerden von Werkstattbeschäftigten entgegenzunehmen und, falls sie berechtigt erscheinen, durch Verhandlungen mit der Werkstatt auf eine Erledigung hinzuwirken; er hat die betreffenden Werkstattbeschäftigten über den Stand und das Ergebnis der Verhandlungen zu unterrichten.

Dabei hat er vor allem die Interessen besonders betreuungs- und förderungsbedürftiger Werkstattbeschäftigter zu wahren und die Durchsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern zu fördern.

 

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