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Weihnachtsfeier der CLW-Nordwerkstätten mit Ehrungen

Weihnachtsfeier der CLW-Nordwerkstätten mit Ehrungen

Neubau für Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten im Gewerbegebiet geplant

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Bei der Weihnachtsfeier wurden Beschäftigte für 30 und 40 Jahre Arbeit in den Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten geehrt. Am längsten dabei, nämlich 40 Jahre, ist Susanne Etmayer (Dritte von links).

Traunreut/Waging. Zur Weihnachtsfeier trafen sich Beschäftigte und Mitarbeiter der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten traditionell in Waging, wo im Saal des Strandkurhauses ausreichend Platz für die große Zahl an Besuchern ist. Ein Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr, Ehrungen langjähriger Beschäftigter und ein Ausblick in die nahe Zukunft waren neben einem Gottesdienst und musikalischen Darbietungen zum Advent die wichtigsten Programmpunkte.
Dr. Jens Maceiczyk  ließ das Jahr 2014 Revue passieren, das er selber gar nicht von Anfang an in den Traunreuter Werkstätten mitgestaltet hat. Eine ganze Menge sei geschehen, in den wenigen Monaten seiner Tätigkeit als neuer Geschäftsführer. Derzeit arbeite er daran, die Gebäude und Außenstellen der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten, die teils in die Jahre gekommen sind und vor allem energetisch nicht mehr den neuesten Anforderungen entsprechen,  in einen „zeitgemäßen“ Zustand zu bringen. Der Plan für einen Neubau im Traunreuter Gewerbepark Südost bei Oderberg sei bereits in Arbeit und, wenn alles gut verläuft, könnten die Bauarbeiten nach den Worten des Geschäftsführers im Frühjahr 2015 beginnen. Am neuen Standort sollen die Holzwerkstätte, die bisher in Palling angesiedelt ist, und der Berufsbildende Bereich untergebracht werden. In einem zweiten Schritt sei danach die Sanierung der Gebäude an der Bodelschwinghstraße an der Reihe. „Hier bin ich gerade dabei, die Kosten zu ermitteln und die entsprechenden Zuschüsse zu beantragen“, erläuterte Dr. Maceiczyk. Gleichzeitig müssten die Werkstätten immer am Ball bleiben, um neue Aufträge zu akquirieren und die bisherigen Auftraggeber bei der Stange zu halten. „Wir wollen immer wieder unter Beweis stellen, dass wir in der Lage sind, gute Produkte zu liefern, und dass wir ein qualitativ hochwertiger Partner der Industrie sind“, betonte der Geschäftsführer. Im Jahr 2014 ging die Zahl der Beschäftigten mit Behinderung in den Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten leicht von 432 auf 430 zurück. Bei Bewertungen der Arbeit durch die beiden Großkunden Heidenhain und BSH wurden beste Noten für die Termintreue und die Mengentreue gegeben. Die Qualität der abgelieferten Werkstücke bewertete Heidenhain mit 99 Prozent, BSH mit 75 Prozent. „Das ist zwar auch ein guter Wert, aber hier müssen wir noch dran arbeiten besser zu werden“, forderte Dr. Maceiczyk auf. Ein Höhepunkt des Jahres sei der zusammen mit dem Verein Lebenshilfe eV durchgeführte Tag der offenen Tür gewesen. „Die Gäste zeigten sich tief beeindruckt von der Vielfalt unserer Arbeit“, lautete das Fazit des Geschäftsführers.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Chiemgau Lebenshilfe Werkstätten wurden Beschäftigte geehrt, die seit 10, 20, 25, 30 und 40 Jahren dort arbeiten. Zehnjähriges Jubiläum feiern: Heimo Daxenberger, Katharina Heinrich, Irmgard Hross, Erwin Kaiser, Steffen Kirst, Maximilian Maier, Kristin Marx, Evelyn Moritz, Thomas Neher, Claudia Schild, Elena Schleining, Manuel Schuller, Elena Temenev, Sandra Graf, Magdalena Leiss und Tobias Perl. 20jähriges Jubiläum: Roland Wudy, Harald Kellner und Albert Dechsler. 25jähriges Jubiläum: Christian Brem, Rosemarie Eder, Sandra Hartmeyer, Christine Heiss, Stefan Hillgartner, Josef Oberhuber, Karin Prasse, Robert Rücker, Michaela Wilke. 30jähriges Jubiläum: Johann Brandl, Franz Breu, Astrid Büchele, Günther Fiedel, Christiane Hermanns, Annemarie Kusnetsow, Sybille Oettl, Magda Ortner, Carola Reitmaier. 40jähriges: Susanne Etmayer.

Text und Foto: Pia Mix

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